2. Dezember 2010

Lange Erlebnisnacht lockt mit vielen Mitmachangeboten

Das letzte Jugendforum Lütgendortmund im September zeigte, dass Politik Spaß machen kann und dass viele Jugendliche Interesse daran finden. Es zeigte aber auch, dass es mehr Freizeit-Angebote geben sollte. Warum also nicht beides kombinieren und unter dem Motto „Jugendforum goes Party!!!“ eine Erlebnisnacht starten.

„Es ist noch so lange hin, bis wir im Februar das nächste Jugendforum haben. Daher die Idee, eine Veranstaltung durchzuführen, in der Jugendliche Spaß haben und wir für das Jugendforum Werbung machen können,“ erklärt Sprecher Martin Schmitz den Sinn der Veranstaltung. Und die startet nach der Eröffnung durch Bezirksbürgermeister Brankamp am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Kley (Kleybredde 38) mit einem umfangreichen Programm.

Disko mit DJ Björn im Vereinsraum des DJK Oespel/Kley, während in den Nachbarräumen das Jugendforum Lütgendortmund sich und seine AGs zu den Themen Fun-/ Trendsport, Rassismus und Jugendtreff in Westrich vorstellt. In der Sporthalle selbst bieten der DJK Oespel/Kley und das Jugendamt zahlreiche Sport- und Spielangebote zum Mitmachen an. Der DJK stellt sein Sportprogramm, von Handball über Karate bis Aikido vor. Wer mitmachen will, sollte unbedingt Hallenschuhe mitbringen.

Beim Bungee-Run des Jugendamtes gilt es, stärker als das Seil zu sein und dabei noch schneller als der Gegner am Ziel anzukommen. Der Fachbereich Suchtprävention ist mit seinem Hindernisparcours „Blau sein ist blöd!“ und dem Quiz „geilezeit“ vor Ort. Das Jugendforum richtet den „Jufo-Cup“ aus, bei dem beim Tischkickern die Gewinner von zwei Kinogutscheinen ausgespielt werden.

Nach so viel Bewegung braucht der Körper Stärkung. Die gibt es bei den fleißigen Helfern des DJK, die Getränke und Snacks für einen Selbstkostenpreis anbieten. Andreas Rey vom Jugendamt freute sich über das hohe Engagement: „Ohne die vielen Helfer und Sponsoren wäre die Veranstaltung kaum durchzuführen. Neben den Mitarbeitern der Jugendfreizeitstätten Marten und Lütgendortmund, sind es vor allem die Ehrenamtlichen des DJK Oespel/Kley und die vielen Mitglieder von Jusos, Junger Union und Grüner Jugend, die helfen werden.“

Nachdem die ersten beiden Jugendforen in Marten und Lütgendortmund stattfanden, waren die Organisatoren des Jugendforums froh, mit dem DJK Oespel/Kley auch einen Kooperationspartner in Kley gefunden zu haben. „Die DJKler haben sofort ihre Räumlichkeiten und Mithilfe angeboten. Das war klasse. Durch das Tingeln durch die verschiedenen Stadtteile wollen wir, zeigen, dass das Jugendforum Lütgendortmund ein Forum für den gesamten Stadtbezirk ist. Das nächste Forum findet dann in Bövinghausen statt,“ so Schmitz.

Flyer: http://zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumErlebnisnacht.pdf

26. November 2010

Viel Arbeit im Jugendforum Lütgendortmund

Das nächste Jugendforum findet zwar erst im Februar statt, doch für die Organisatoren kommt bis dahin keine Langeweile auf. Zur Zeit werden drei Projektgruppen zu den Themen Rassismus, Jugendtreff in Westrich und Fun- und Trendsportangebote vorbereitet. Und am 4. Dezember findet in der neuen Sporthalle an der Kleybredde in Kooperation mit dem DJK Oespel/Kley eine große Erlebnisnacht für Jugendliche statt. Derweil konnte das Jugendforum Lütgendortmund in den letzten Wochen den ersten Erfolg verbuchen.

Die Bezirksvertretung Lütgendortmund beschloss in ihrer Oktober-Sitzung, dass aus Restmitteln des Haushalts 2010 die Beleuchtung auf dem Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Stand gesetzt werden soll. Dies war ein von vielen Schülern genannter Wunsch auf dem letzten Jugendforum im September. „Es freut uns, dass die BV für diese Maßnahme eine schnelle Finanzierung gefunden hat und wir hoffen, dass man auch andere Ideen aufgreift,“ so Martin Schmitz, der Sprecher des Organisationsteams des Jugendforums.
Es gab sehr viele weitere Ideen auf dem letzten Jugendforum. Die am besten bewerteten sollen in drei Projektgruppen ausgearbeitet und konkretisiert werden. In ihnen sollen neben interessierten Jugendlichen und den Organisatoren auch Politiker der Bezirksvertretung als Paten teilnehmen. Die Arbeit der beiden Projektgruppen zu den Themen Jugendtreff in Westrich und Rassismus wird in den nächsten Wochen starten. Die AG Jugendtreff wird Annika Wege leiten und durch den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Frank Meyer als Paten unterstützt. Nina Köhlert wird die AG Rassismus organisieren. Als Patin fungiert hier die Bezirksvertreterin Erika Wehde.

Die AG Fun- und Trendsport wird von Martin Trunschel geleitet. Die Bezirksvertreterin Barbara Murawski arbeitet als Patin mit. Die AG war bereits am letzten Mittwoch im Park der Generationen und hat Jugendliche an der Skaterbahn befragt, welche Erweiterungen sie sich dort wünschen. Denn auch dies sei ein oft genannter Wunsch im Jugendforum gewesen. Andreas Rey vom Jugendamt, der die Arbeit des Jugendforums betreut, zu den AGs: „ Wer Interesse hat, in einer AG mitzuarbeiten, ist herzlich eingeladen. Die Termine werden im Internet unter www.zukunftrockt.de und in der Presse veröffentlicht.“ Bereits jetzt steht schon fest, dass die Bezirksvertretung an der Skateranlage investieren wird. SPD, CDU und Grüne haben sich geschlossen dafür eingesetzt, dass im Haushalt 2011 Mittel in Höhe von 10.000 Euro bereitgestellt werden.

Um in der langen Zeit bis zum nächsten Jugendforum im Februar nicht in Vergessenheit zu geraten, findet am 4. Dezember ab 18 Uhr in der Sporthalle an der Kleybredde in Kooperation mit dem DJK Oespel/Kley eine Erlebnisnacht mit vielen Spiel- und Sportangeboten und einer Disko statt. Hier will man sich präsentieren und weitere Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren für die Teilnahme am Jugendforum gewinnen.

Zudem stellte sich das Jugendforum Lütgendortmund am vergangenen Freitag im Rathaus auf dem Kongress „Jugendforen in Dortmund – ein Zukunftsmodell?“ vor. „Ich war überrascht, wie gut unser Jugendforum in Dortmund bereits bekannt ist. Das gilt auch für unsere Internetseiten. Da stehen wir jetzt unter Druck, diese auch stets aktuell zu halten,“ freute sich Schmitz mit einem Augenzwinkern. Wenn der Wunsch des Oberbürgermeisters umgesetzt werde, in allen Stadtbezirken Jugendforen einzurichten, dann würde auch das Jugendforum in Lütgendortmund eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen.

22. November 2010

Jugendforum stellte sich im Rathaus vor

Die Stadt Dortmund und Die Falken luden am 19.11. zu einem Kongress zum Thema Politische Beteiligung von jungen Menschen ein. Unter dem Motto "Jugendforen in Dortmund. Eine Chance?" stellten sich neben den drei Jugendforen in Huckarde, der Nordstadt und Lütgendortmund auch andere Initiativen und Träger vor, welche die Interessen von Jugendlichen vertreten.

Das Jugendforum Lütgendortmund hatte einen eigenen Stand. Die Besucher erhielten einen schmucken Button, der unsere Erlebnisnacht am 04.12. bewirbt. Viele Besucher machten von dem Angebot Gebrauch, sich über die bisherige Arbeit des Jugendforums zu informieren.

Am Nachmittag hielt Oberbürgermeister Ullrich Sierau eine Rede zu Jugendforen in Dortmund. Er möchte gerne in jedem Stadtbezirk ein Jugendforum einführen und lobte die Pionierarbeit, die die drei bisher vorhandenen Jugendforen geleistet haben.







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16. November 2010

Lange ErlebnisNacht für Jugendliche

"Jugendforum goes Party!!!" lautet das Motto, mit dem das Jugendforum Lütgendortmund am 04.12. die Zeit zwischen dem letzten und dem nächsten Forum verkürzen will. Ab 18.00 Uhr gibt es in der Sporthalle Kley (Kleybredde 38) ein großes Angebot von Sport bis Disko.

Eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Es wird gebeten, Hallenschuhe mitzubringen, denn ansonsten kann man leider nicht an den Sportangeboten in der Halle teilnehmen. Der DJK Oespel/Kley konnte als Partner gewonnen werden. Er wird seine Sportangebote vorstellen und zum Mitmachen einladen. Im großen Vereinsraum der DJK wird DJ Björn auflegen und mehrere Live-Acts werden auftreten.

Aber auch das Jugendforum Lütgendortmund wird sich vorstellen. Vor allem die drei AGs zu den Themen Rassismus, Jugendtreff in Westrich und Fun- & Trendsport werden sich vorstellen und zur Mitarbeit einladen. Das Angebot ist komplett kostenlos. Getränke uns Snacks gibt es für kleine Preise. Die Sporthalle Kley ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Buslinie 470 hält direkt vor der Tür. Wer aus Bövinghausen oder Marten kommt, nimmt den 462 und steigt in Germania in den 470.

Flyer: http://zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumErlebnisnacht.pdf

28. Oktober 2010

Jugendforum Lütgendortmund erzielt ersten Erfolg - Bezirksvertretung nimmt Geld für die Beleuchtung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in die Hand

Den ersten Erfolg konnte das Jugendforum Lütgendortmund bereits in der ersten Bezirksvertretungssitzung nach dem letzten Forum erzielen. Nach Freigabe des Haushalts für 2010 konnte die BV über 38.000 Euro Restmittel verfügen. Da bot es sich an, 12.000 Euro für die Instandsetzung der Schulhofbeleuchtung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule, eine Forderung aus Reihen der HBG-Schüler, die das letzte Forum besuchten, bereitzustellen.

Die Maßnahme wird aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr durchgeführt. Damit werden - gerade in den folgenden Wintermonaten - Angsträume, vor allem für jüngere Schüler, beseitigt. Das Organisationsteam des Jugendforums freut sich, dass die Bezirksvertretung eine schnelle Lösung für dieses Problem gefunden hat und damit auch gezeigt hat, das Jugendforum und die Interessen der jungen Menschen ernst zu nehmen.

30. September 2010

Wünsche über Wünsche im zweiten Jugendforum

Das Jugendforum kommt immer mehr in Fahrt. Rund 80 Jugendliche brachten die Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund am Mittwoch zum Bersten. Es galt den Mund aufzumachen und den Lokalpolitikern zu sagen, welche Bedürfnisse junge Menschen haben, um in ihrem Stadtteil glücklicher leben zu können.
Ausgestattet mit Hotdog und Filzschreiber schrieben die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ihre Ideen auf die ausliegenden Plakate. „Wir haben im Moment noch nicht wirklich die Übersicht über die zahlreichen Ideen und Wünsche. Das werden wir in den kommenden Tagen auswerten und auch die vielen kleinen, direkt umsetzbaren Ideen an die Bezirksvertretung weitergeben,“ antwortete der Sprecher des Organisationsteams Martin Schmitz auf die Frage, welche Ergebnisse das zweite Jugendforum am Ende brachte. „Beim Durchblicken der Plakate habe ich aber ein paar ganz nette Dinge, die man vor Ort umsetzen kann, gesehen.“

Der Abend begann mit einer Rap-Einlage gegen Rassismus, bevor die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Karin Neumann das Jugendforum eröffnete. Nach einem kleinen Rückblick auf das vorherige Jugendforum und einem Bericht darüber, was bisher umgesetzt wurde, waren schließlich die jungen Teilnehmer gefragt. An mehreren Thementischen konnten sie ihre Ideen auf die ausliegenden Plakate schreiben oder sich mit an den Politikertisch setzen und sich bei den Vertretern der Fraktionen über Lokalpolitik informieren und Kritik los werden.

Besonders fleißig waren die Schüler der Klasse 8-3 der Heinrich-Böll-Gesamtschule, die geschlossen das Jugendforum besuchten. Sie führten im Vorfeld des Jugendforums eine Befragung in allen Klassen der Schule durch und ermittelten zahlreiche Wünsche für zusätzliche Bushaltestellen, Spielgeräte für die Schule, Beleuchtung von öffentlichen Orten, Ampeln, Busse, Hundewiesen und Skaterbahnen. Zudem plädierte man für längere Öffnungszeiten der Geschäfte im Ort und ein günstigeres Schoko-Ticket. Die achtseitige Auswertung der Befragung wurde den anwesenden Lütgendortmunder Bezirksvertretern aller Fraktionen überreicht.

Nach der Sammelphase ging es an die Bewertung der Ideen. Jeder Teilnehmer bekam fünf Klebepunkte, die er an die Ideen seiner Wahl kleben konnte. Die zehn Ideen mit der meisten Punktzahl wurden in die Top 10 übernommen und sollen bevorzugt behandelt werden. Dazu zählten vor allem Wünsche das Angebot und die Ausstattung der Jugendfreizeitstätte zu erweitern, der Wunsch nach mehr Ausflügen, Sport- und Informatikunterricht an der Heinrich-Böll-Gesamtschule und mehr Hundewiesen. Der Wunsch nach einem Jugendtreff in Westrich, der bereits im ersten Jugendforum im Mai geäußert wurde, wurde noch einmal bestätigt.


Den Fachreferenten für Kinder- und Jugendförderung Andreas Rey, der mit Schmitz die Veranstaltung moderierte, freute aber vor allem der Wunsch, etwas gegen Rassismus zu tun: „Hier kann man hervorragend mit den Schulen, der Jugendfreizeitstätte und den Parteijugendverbänden, die das Jugendforum organisieren, etwas in die Wege leiten.“ Für diese und auch einige andere Ideen sollen in der nahen Zukunft Arbeitsgruppen gegründet werden, an der Politik, Jugendliche und andere Interessierte teilnehmen sollen und in denen gemeinsam Wege gefunden werden, das Gewünschte auch umzusetzen. Nach Wunsch der Organisatoren des Jugendforums sollten Bezirksvertreter diese AGs als Paten organisieren.



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19. Mai 2010

Erstes Jugendforum startete erfolgreich

Mit soviel Gästen hatten die Organisatoren um Jugendforumssprecher Martin Schmitz und Andreas Rey vom Jugendamt Dortmund nur gehofft. Fünfzig Jugendliche wollten vor Ort schauen, was es mit dem Jugendforum auf sich hat und ihre Ideen einbringen. Auch fast alle Parteien, die in der Bezirksvertretung Lütgendortmund vertreten sind, waren vor Ort und stellten sich den Fragen und Ideen der Jugendlichen.

Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp eröffnete die Sitzung, die Martin Schmitz und Andreas Rey moderierten. Er machte deutlich, wie wichtig die Meinung von Jugendlichen ist, um Projekte und Maßnahmen für diese Zielgruppe umzusetzen und begrüßte die Gründung des Jugendforums.

Bevor es in die kreative Phase ging, boten die Tänzerinnen und Tänzer der Stylematics aus Lütgendortmund eine Hip-Hop-Einlage. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit an Tischen zu unterschiedlichen Themen, wie Umwelt, Bildung, Freizeit und anderes Ideen zu sammeln und notieren.

In der Pause sortierten die Versammlungsleiter die Ideen, während es draußen am Grill warme Würstchen und Sucuk gab und die Stylematics einen weiteren Auftritt boten. Schließlich stimmte jeder darüber ab, mit welchen Ideen das Jugendforum in Zukunft beschäftigen soll. Neben Forderungen für eine bessere und kostenfreie Bildung in Schule, Uni und Ausbildung gab es vor allem den Wunsch nach mehr Kunstrasenplätzen für die Lütgendortmunder Sportvereine. Hier machten die Politiker aber direkt klar, dass dies aufgrund der schlechten finanziellen Lage mittelfristig nicht möglich sein wird. Groß war auch der Wunsch nach einem Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Westrich, womit sich in Zukunft eine Arbeitsgruppe des Jugendforums beschäftigen wird, und die Bitte die vorhandenen Jugendfreizeitstätte nicht zu schließen, womit Jugendliche und Politiker einer Meinung waren.

Auch wenn der Dialog zwischen Politik und Jugendlichen noch nicht ganz so stark war, lässt das erste Jugendforum sich als Erfolg werten und lässt die Organisatoren positiv auf das nächste Forum am 1. September 2010 blicken.





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