4. Dezember 2011

Laufsteg mit Tücken - Wassererlebnisnacht bot spaßige Wettbewerbe

Ein Samstag zum Nasswerden. Doch die wahren Wasserratten tummelten sich nicht im Regen, sondern im Hallenbad Lütgendortmund. Dort veranstalteten die Jugendfreizeitstätten, die evangelische Christus-Gemeinde, DLRG, Sportwelt Dortmund und das Jugendforum Lütgendortmund ein spritziges Event für Jugendliche.
Wer nicht gerade auf Plutos Rücken kletterte, nahm an einem der zahlreichen Wettbewerbe im Becken statt. Neben Tauch- und Paddelwettbewerben waren es vor allem der Arschbomben- und „Lüdo‘s Next Topmodel“-Wettbewerb, die bei den rund 60 Jugendlichen an dem Abend im Mittelpunkt standen.
Bei „Lüdos Next Topmodel“ waren nicht ein makelloses Gesicht oder lange Beine gefragt. Hier ging es um Geschick und Schnelligkeit. Der Laufsteg versank nämlich bei jedem Schritt im Wasser, so dass ein aufrechter Gang kaum möglich war.
Die Jury um Isabell Dvorak (Christus-Gemeinde), Veronika Siegrist und Kevin Timm (beide Jugendforum) war sich einig, dass Justin Brunhoff die beste Laufstegdarbietung bewiesen hatte. Er konnte sich über den Gewinn eines Kinogutscheins freuen. Dies tat auch Dustin Bornscheid, der den anschließenden Arschbombenwettbewerb gewann.
Hier gewann derjenige, der beim Sprung vom Einer- oder Dreier-Sprungbrett das meiste Wasser aus dem Becken stieß und dabei noch die eleganteste Haltung aufwies. Alle Teilnehmer bewiesen höchstes Geschick. Keiner verließ das Becken mit einem roten Bauch oder Rücken. Teilnehmer und Veranstalter konnten sich schließlich mit dem Abend zufrieden zeigen.




27. Oktober 2011

Mehr Raum für Jugendliche - Jugendforum setzt sich erfolgreich für Jugendbude in Lütgendortmund ein

Einen weiteren Erfolg konnte das Jugendforum Lütgendortmund verbuchen. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund zeigte in ihrer letzten Sitzung einstimmig ihren Willen, im Park der Generation eine Jugendbude zu errichten. Damit erfüllten die Politiker einen zentralen Wunsch der Teilnehmer der letzten beiden Jugendforen.
Bei einer Jugendbude handelt es sich um einen Unterstand mit Sitzmöglichkeiten. Jugendliche sollen sich an diesem Ort treffen können. Es handelt sich dabei nicht um ein betreutes Angebot, sondern ist ein Treffpunkt im öffentlichen Raum.
„Wir haben uns gefreut, dass alle Fraktionen den Antrag mittragen,“ äußerte sich Jugendforumssprecher Martin Schmitz. Dies sei wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung gewesen. „Wir wollen durch eine gezielte Planung und Ortswahl dafür sorgen, dass die Jugendbude sowohl zu einem attraktiven Ort für Jugendliche wird, aber auch durch die Anwohner akzeptiert wird.“ Dies sei viel einfacher, wenn man alle mit an Bord habe.
Der Park der Generationen biete als Standort einige Vorteile. So sei der Park tagsüber sehr belebt, werde regelmäßig durch die EDG gereinigt und wegen fehlender Beleuchtung im Park würde die Jugendbude im Dunkeln nicht genutzt werden. „Dies sollte helfen, dass die Situation nicht ausufert und die Jugendbude vor allem nicht durch eine Klientel vereinnahmt wird, die wir dort nicht sehen wollen,“ nennt Schmitz die Vorzüge des Parks.
Um einen geeigneten Standort zu finden, der sowohl den Vorstellungen der Jugendlichen entspricht, soll nach dem Wunsch der Bezirksvertretung die Verwaltung bei der Planung interessierte Jugendliche und das Jugendforum mit einbeziehen. „So haben die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Jugendbude mitzugestalten und werden sich mit dieser stärker identifizieren und nutzen.“

7. September 2011

Carlito und Hakaan singen auf Verdi-Friedensfest gegen Rassismus

Am 2. September zogen mehrere hundert Nazis, wie seit einigen Jahren auch schon, durch Dortmund, um ihre menschenfeindlichen Parolen zu verbreiten. Der 2. September war aber auch der Tag des Protestes gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Viele Tausende Dortmunderinnen und Dortmunder zogen unter dem Motto "Dortmund - Bunt statt braun" in einem Demonstrationszug durch die Stadt, um zu zeigen, dass sie keine Nazis in Ihrer Stadt tolerieren.

Der Demo-Zug startete an der Katharinentreppe vor dem Hauptbahnhof, an der schon die gesamte Woche vorher das große Friedensfest der Gewerkschaft Verdi stattfand. Unmittelbar vor Start der Demonstration traten Carlito und Hakaan mit ihrem Rap-Song "Rassismus" auf und setzten ein deutliches Zeichen zu dem Thema. Es gab anschließend viel Applaus von den ca. 2000 Zuschauern vor der Bühne.

Carlito und Hakaan, die ihre Rap-Karriere in der Jugendfreizeitstätte Marten starteten, sind auch im immer im Jugendforum Lütgendortmund mit dabei. Auf jedem der bisherigen Jugendforen starteten sie mit ihren Auftritten die Veranstaltungen.

7. Juli 2011

Jugendforum wünscht eine Jugendbude im Park der Generationen

Nicht ganz so gut besucht, wie die letzten Male, doch mit interessanten Ideen. So verlief das 4. Jugendforum Lütgendortmund, in dem Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren wieder aufgerufen waren, ihre Wünsche, Ideen und Kritik an die anwesenden Politiker zu äußern.

„Dieses Mal gab es glücklicherweise keine Forderung nach Kunstrasenplätze für die Fußballer,“ flaxte Jugendforum-Sprecher Martin Schmitz. „Wir haben eigentlich nur Ideen, die sich auch finanziell umsetzen ließen, wenn die Bezirksvertretung dies möchte.“ Vor allem die Jugendlichen aus der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund, die am Jugendforum teilnahmen, sammelten Ideen, welche Aktivitäten man in der Jugendfreizeitstätte einführen sollte, um ein attraktives Angebot zu schaffen. Ganz weit oben standen eine Übernachtungsaktion in den Ferien und der Besuch einer Indoor-Fußballhalle, aber auch diverse Ausflüge und Sportaktionen.

Ein Wunsch, der beim letzten Jugendforum bereits genannt wurde, ist eine Jugendbude im Park der Generationen. Hierbei handelt es sich um eine Holzinstallation, die Sitz- und Unterstellmöglichkeiten sowie für Jugendliche einen Ort zum Treffen und Chillen bietet. Hierzu will sich das Jugendforum in den nächsten Monaten in einer AG für die Umsetzung einsetzen. „Die Jugendlichen müssen der Politik jetzt zeigen, dass ihnen dieses Projekt wichtig ist und mit der Politik gemeinsam einen Ort finden, an dem die Jugendbude von allen Seiten akzeptiert wird,“ so Schmitz weiter.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Gastgeber Hubert Kremer vom DJK Oespel/Kley und Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp, heizten die Rapper LsW HaaKaaN und Carlito vor den 30 Besuchern mit ihrem Song „Rassismus“ ein. Ein Thema, dass auch an einem der fünf Thementische aufgegriffen wurde. Hier wurden Aktionsideen gesammelt, die in der AG für Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit - gegen Rassismus aufgegriffen werden sollen. „Wir wollen mit den Schulen, Gemeinden und Vereinen zusammen arbeiten und gemeinsame Aktionen zu dem Thema organisieren,“ formuliert Schmitz das Ziel des Jugendforums.






weitere vom Fotos vom 4. Jugendforum Lütgendortmund

4. Juli 2011

Jugendliche sammeln neue Ideen

Ausbau der Skateranlage im Park der Generationen, Erhalt der städtischen Jugendfreizeitstätten oder Treffmöglichkeiten für Jugendliche in Bövinghausen und Westrich. Das waren nur einige wenige Themen, mit denen sich das Jugendforum Lütgendortmund in den letzten 14 Monaten beschäftigt hat. Nun geht es in seine vierte Auflage und Jugendliche aus dem Stadtbezirk sind wieder aufgerufen, Ideen, Wünsche und Kritik, die ihnen wichtig sind, mitzubringen.

Nach Marten, Lütgendortmund und Bövinghausen zieht das Jugendforum nun weiter nach Kley, wo man Gast beim DJK Oespel/Kley sein wird. Für die Veranstaltung in der Sporthalle an der Kleybredde haben die Organisatoren wieder ein reichhaltiges Programm aufgefahren. Um 18 Uhr wird Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp die Jugendlichen auf den Abend einstimmen.

Danach folgt ein Mix aus Ideenschmiede, politischer Beteiligung und unterhaltsamer Kulturveranstaltung. „Bis zuletzt waren wir noch auf der Suche nach Bands und Gruppen, die gerne auf unserer Veranstaltung ihr Können vorstellen wollen. Aber ich denke, wir haben ein interessantes Programm zusammen bekommen. Und die DJK Oespel/Kley hat uns ein super Catering angeboten,“ erklärt Andreas Rey vom Jugendamt.

Während der Ideenschmiede werden an verschiedenen Thementischen Ideen, aber auch Kritik gesammelt. Vertreten sind die Bereiche „Treffmöglichkeiten“, „Angebote an den Jugendfreizeitstätten“, „Sport und Freizeit“ und „für Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit - gegen Rassismus“. Aber auch für Anregungen, die nicht dazu passen, wird es einen themenoffenen Tisch geben. „Aufgabe unserer Moderatoren an den Tischen wird es sein, die Jugendlichen zu motivieren, auch nach der Veranstaltung am Ball zu bleiben und sich in den entstehenden Arbeitsgruppen für ihre Ideen einzusetzen,“ erklärt Martin Schmitz aus dem Organisationsteam.

Diese seien zuletzt zwar sehr erfolgreich gewesen, es sei aber auch schwer gewesen, Teilnehmer zu finden, die daran mitarbeiten. Doch eine Mitarbeit lohne sich, wie Martin Trunschel von der AG Treffpunkte berichtet: „Unsere AG hat sich in den letzten Monaten für die Verbesserung des Angebots der Jugendfreizeitstätten eingesetzt. Mit der evangelischen Jugend und den Jugendfreizeitstätten haben wir einen Aktionstag veranstaltet, um auch auf die angespannte personelle Lage aufmerksam zu machen. Auch beim Oberbürgermeister wurden wir vorstellig. Ansonsten wurden viele Dinge, wie neue Fußballtore oder Computer bei Sponsoren besorgt oder selbst gebastelt.“

Die AG Fun- & Trendsport begleitet nach wie vor die Planungen an der Skateranlage im Park der Generationen, für die die Bezirksvertretung Mittel zur Verfügung stellte. „Es wird mehr An- und Auslauffläche entstehen und ein zusätzliches Element aufgestellt. Wir hoffen, dass die Umsetzung der Planungen bald startet. Ich werde im Bus schon ständig von Jugendlichen angequatscht, wann ihre Skateranlage denn endlich fertig wird,“ berichtet AG-Leiterin Amina Sijaric.

Nach langen Anfangsschwierigkeiten nehme nun auch die AG „für Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit - gegen Rassismus“ endlich die Arbeit auf. „Unser Ziel ist es, die verschiedenen Jugendeinrichtungen im Stadtbezirk, die sich für dieses Thema einsetzen wollen, an einen Tisch zu holen und gemeinsame Aktionen zu planen,“ erklärt Schmitz, die Intention der AG. Ansonsten werde man in den nächsten Wochen die Homepage bearbeiten, die seit Monaten eine offene Baustelle ist.

Flyer: http://zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumWeb04.pdf

17. April 2011

Jugendliche werben für ihre Jugendtreffs

„Die Jugendfreizeitstätten müssen erhalten bleiben!“ Das war einer der am häufigsten genannten Forderungen der Jugendlichen, die bei den ersten drei Jugendforen in Lütgendortmund genannt wurden. Nun haben die Jugendlichen einen Aktionstag organisiert, an dem am Dienstag auf dem Heinrich-Sondermann-Platz gezeigt werden soll, dass die Jugendfreizeiteinrichtungen im Stadtbezirk ein attraktives Angebot besitzen, das erhalten werden muss und dass die Jugendlichen an ihrem Treff hängen.

Mit dabei sind nicht nur die städtischen Jugendfreizeiteinrichtungen, sondern auch die Jugendtreffs der evangelischen Christus- und Eliasgemeinden. Sie stellen ihre Angebote vor. Organisiert wurde die Aktion vom Arbeitskreis Jugendtreffs des Jugendforums Lütgendortmund. Jugendliche aus allen Jugendtreffs nehmen an diesem Arbeitskreis teil, um zu erarbeiten, wie man selbständig das Angebot in den Einrichtungen verbessern kann. Hauptanliegen ist es aber auch, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Jugendtreffs im Stadtbezirk wichtig sind und die Jugendlichen Angst haben, dass sie dem Sparzwang der Stadt zum Opfer fallen.

Um 15 Uhr beginnt der Aktionstag mit einer kurzen Eröffnung. In der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund gibt es Getränke und Waffeln. Ansonsten stehen die vielen Mitmachaktionen im Vordergrund. Bei Billard- und Kickerturnier haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Kinokarten zu gewinnen. Die kreativen Fähigkeiten der Jugendlichen sind dann beim Straßenkreide-Graffiti-Malen gefragt. Wer sich körperlich betätigen will, springt auf die Hüpfburg oder klettert auf den Kistenturm.

„Uns war es wichtig, dass die Jugendlichen selbst planen und organisieren,“ betont AK-Sprecher Martin Trunschel vom Jugendforum. Dies fördere, dass die Jugendlichen sich für ihre Interessen einsetzen. Die Jugendlichen sprühten vor Ideen, was man an diesem Tag anbieten könne. „Wenn das Wetter jetzt noch mitspielt, werden wir einen tollen Aktionstag haben. Aber selbst bei schlechtem Wetter werden wir nicht nach Hause gehen. Dann werden wir halt in die Räume der Jugendfreizeitstätte umziehen. Aber soweit wird es wohl nicht kommen,“ Trunschel abschließend.

17. Februar 2011

Sechzig Jugendliche und ein Oberbürgermeister

Das Konzept des Jugendforums Lütgendortmund, Jugend und Politik auf Augenhöhe zu bringen, ging am Mittwoch voll auf. Sechzig interessierte Teens und Jugendliche kamen in das Evangelische Gemeindezentrum Bövinghausen und brachten viele Ideen mit, was man in Lütgendortmund für Jugendliche bewegen kann.

Begrüßt wurden die jungen Menschen von Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp. Beide wünschten dem Jugendforum eine spannende Veranstaltung und versicherten den Jugendlichen ihre Anregungen ernst zu nehmen. Sierau erzählte den Jugendforums-Teilnehmern von seinen eigenen Erfahrungen aus der Jugend, als er sich dafür einsetzte, dass in seiner Heimatstadt ein unabhängiges Jugendzentrum eingerichtet wurde. Es dauere manchmal zwar lange bis solche großen Projekte umgesetzt würden, dennoch ermunterte Ullrich Sierau die Jugendlichen an der Umsetzung ihrer Wünsche und Träume festzuhalten.

Sierau hatte sehr viel Zeit mitgebracht und mischte sich nach der Eröffnung unter die Jugendlichen an den Gruppentischen. Dort wurden die Themen Schule & Ausbildung, Treffmöglichkeiten für Jugendliche, Sport- & Freizeitmöglichkeiten, Umwelt & Zukunft und Zusammenleben & Nachbarschaft behandelt. Und dass Sierau an den Tischen mitmachte, kam gut bei den Jugendlichen an. Der Oberbürger-meister war hautnah dabei und hatte offene Ohren für ihre Ideen und Interessen. Einige nutzten auch die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.

So gab es großes Interesse, im Jugendforum das Thema Rassismus und Rechtsextremismus aufzugreifen. Dies griffen die beiden Rapper Carlito & Rapocalypse aus der Jugendfreizeitstätte Marten auch in ihrem Eröffnungssong auf. Ansonsten brachten vor allem die Jugendlichen der Jugendfreizeit-stätte Lütgendortmund viele Wünsche mit, z. B. BVB-Spiele live zu schauen oder nach neuen Spielen und Fußballtoren. Viele Teilnehmer votierten für den Bau eines Kunstrasenplatzes beim SV Urania Lütgendortmund. Co-Moderator Martin Schmitz musste aber wie bei den letzten beiden Jugendforen deutlich machen, dass eine solch kostenintensive Investition für die Bezirksvertretung aktuell nicht zu stemmen sei. Aufgegriffen werden aber die Themen Jugendtreffs in Bövinghausen und Westrich und der Wunsch nach einer Jugendbude im Park der Generationen. Zudem wird das Thema Skateranlage im Park der Generationen immer noch in einer Arbeitsgruppe bearbeitet. Die AG trifft sich am 18.02.2011 um 16 Uhr an der Skateranlage.

Am 8. März trifft sich das Organisationsteam des Jugendforums in der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund, wertet die Ergebnisse aus und bespricht, wie und in welchen Arbeitsgruppen es weiter geht. „Die nachhaltige Bearbeitung der Anregungen und Fragen der Jugendlichen ist wesentliche Grundlage für unsere Arbeit im Jugendforum. Daher ist auch die Arbeit zwischen den Jugendforen wichtig. Dies kann sinnvollerweise in AGs stattfinden, in denen vor allem die Jugendlichen, die an den jeweiligen Themen Interesse haben, mitarbeiten können,“ beschreibt Andreas Rey, Fachreferent für Kinder- und Jugendförderung das weitere Vorgehen.

Wer Interesse habe, im Jugendforum mitzuarbeiten – egal ob Jung oder Alt – der sei eingeladen an dem Termin vorbeizukommen. Versprochen, mal wieder vorbeizukommen, hat auch der Oberbürgermeister. Er wird das Jugendforum Lütgendortmund interessiert weiter beobachten und die Erfahrungen der Lütgendortmunder nutzen, um in jedem Stadtbezirk ein Jugendforum aufzubauen.







weitere Fotos vom 3. Jugendforum Lütgendortmund hier

14. Februar 2011

Drittes Jugendforum Lütgendortmund findet in Bövinghausen statt

In seine dritte Runde geht das Jugendforum Lütgendortmund am kommenden Mittwoch. Für die aktuelle Veranstaltung hat sich hoher Besuch angekündigt. Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau möchte sich das Beteiligungsprojekt vor Ort anschauen. Sein Ziel ist es, in jedem Stadtbezirk ein Jugendforum einzurichten.

„Unsere Veranstaltung wird deswegen aber nicht umfrisiert. Wir wollen dem Oberbürgermeister vielmehr zeigen, wie wir Teens und Jugendliche in Lütgendortmund beteiligen. Der Austausch steht im Mittelpunkt. Da passt der Besuch des OB prima in unser Konzept, Jugend mit Politik ‚auf Augenhöhe’ miteinander ins Gespräch zu bringen“ freut sich Jugendforums-Sprecher Martin Schmitz auf eine interessante Veranstaltung.

Dabei bekommen Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren aus dem Stadtbezirk Lütgendortmund wieder die Gelegenheit, ihre Wünsche und Fragen zu äußern und direkt mit den Bezirkspolitikern in den Dialog zu kommen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die lokalen Themen Schule und Ausbildung, Treffmöglichkeiten für Jugendliche, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Zusammenleben und Nachbarschaft und Umwelt und Zukunft.

„Wir wollen den Jugendlichen wieder eine abwechselungsreiche Veranstaltung bieten. Neben Beteili-gungsrunden gibt es Live-Musik, Snacks zu kleinen Preisen und auch gesellige Angebote am Rande. Wir haben die Anregungen, die wir von Teilnehmern der letzten Sitzung bekommen haben, in den Vorbereitungen berücksichtigt,“ beschreibt Kinder- und Jugendförderungs-Fachreferent Andreas Rey, der die Federführung bei den Planungen inne hat, die Schwerpunkte dieses Jugendforums.

„Ein herzliches Dankschön geht an unseren Gastgeber, die Evangelische Christusgemeinde, und an die Jugendforumsaktiven aus Vereinen und politischen Jugendverbänden.“ Weitere Unterstützer, die im Organisationsteam mitarbeiten möchten, werden laut Rey immer gerne gesehen.
Mittlerweile kann das Jugendforum Lütgendortmund auf einige Erfolge zurückblicken. Die Bezirksver-tretung Lütgendortmund ließ, angeregt vom 2. Jugendforum im letzten September, die Schulhofbe-leuchtung der Heinrich-Böll-Gesamtschule reparieren und stellt in ihrem aktuellen Haushalt 10.000 Euro für den Umbau der Skateranlage im Park der Generationen bereit.

Die AG Fun- und Trendsport des Jugendforums hat am Ende des Jahres die dort skatenden Jugendlichen befragt, wie man die Anlage am besten optimieren kann und wird dieses Projekt weiterverfolgen. „Wir wollen, dass bei den Umbauten der Anlage die Wünsche der jungen Skater berücksichtigt werden,“ so AG-Sprecher Martin Trunschel.

Ferner hat die AG in den Jugendfreizeitstätten Lütgendortmund und Marten Teens und Jugendliche nach ihren Meinungen zur aktuellen Situation befragt. „Für mehr Personal und Haushaltsmittel konnten wir natürlich nicht sorgen. Aber in Marten bauen die Jugendlichen demnächst selbst Fußballtore aus gespendetem Holz und in Lütgendortmund wird der eigene Bereich für die älteren Jugendlichen gestaltet“ listet Trunschel die kurzfristig umsetzbaren Ideen auf. „Der größte Erfolg ist aber, dass wir mit dem Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. einen Sponsor für mehrere gebrauchte PC gewinnen konnten. Dadurch konnten die ‚uralten’ langsamen Computer, die als Internetpoints in den Einrichtungen standen, verschrottet werden.“

Flyer:  http://www.zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumWeb.pdf

9. Februar 2011

Verein zur Unterstützung Osteuropas spendet zehn Computer

Im Dezember und Januar befragte die AG Fun- und Trendsport die Besucher der Jugendfreizeitstätten Marten und Lütgendortmund darüber, welche Angebote in den Einrichtungen geschaffen werden sollten und was ihnen nicht so gefällt. Im letzten Jugendforum im Semptember gab es nämlich Wünsche, diese zu erweitern. Zudem gab es große Ängste, dass beide Einrichtungen geschlossen werden. Die Jugendlichen vor Ort haben es deutlich zu spüren bekommen, dass der Dortmunder Haushalt angespannt ist und auch in ihren Jugendfreizeitstätten gespart wird.

Der am häufigsten genannte Wunsch bei beiden Treffen war der nach neuen PCs für die Internetpoints. Viele Internetanwendungen wären mit den Rechnern (noch mit Windows 98 ausgestattet) nicht möglich oder benötigten lange Ladezeiten. Da von Seiten der Stadt keine finanziellen Möglichkeiten möglich waren, kümmerte sich AG-Leiter Martin Trunschel um ein Sponsoring. Er konnte den Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. für eine Spende von zehn gebrauchten, aber hochwertigen PCs, zwei Monitoren und zwei Druckern gewinnen. Der VzUO e.V. sammelt gebrauchte PCs und Zubehör und rüstet diese wieder auf. Anschließend werden die Geräte vor allem nach Osteuropa an Bildungseinrichtungen gespendet.

Die Begeisterung bei den jungen Besuchern der Jugendfreizeitstätten war bereits bei der Anlieferung der Rechner groß. Am Liebsten hätte man sie sofort ausprobieren wollen. Diese mussten doch zunächst noch mit einem Betriebssystem ausgestattet und angeschlossen werden. Hierfür veranstaltete Martin Trunschel in beiden Jugendfreizeitstätten Workshops, in denen Jugendliche dies erlernen konnten.

Aber nicht nur der Wunsch nach neuen PCs konnte umgesetzt werden. In der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund wird für die älteren Jugendlichen ein separater Bereich eingerichtet, damit sie nicht so sehr von den Jüngeren gestört werden und in der Jugendfreizeitstätte werden mit den Jugendlichen neue Fußballtore für den Hof gebaut und regelmäßig DVD-Abende organisiert.