Das Konzept des Jugendforums Lütgendortmund, Jugend und Politik auf Augenhöhe zu bringen, ging am Mittwoch voll auf. Sechzig interessierte Teens und Jugendliche kamen in das Evangelische Gemeindezentrum Bövinghausen und brachten viele Ideen mit, was man in Lütgendortmund für Jugendliche bewegen kann.
Begrüßt wurden die jungen Menschen von Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp. Beide wünschten dem Jugendforum eine spannende Veranstaltung und versicherten den Jugendlichen ihre Anregungen ernst zu nehmen. Sierau erzählte den Jugendforums-Teilnehmern von seinen eigenen Erfahrungen aus der Jugend, als er sich dafür einsetzte, dass in seiner Heimatstadt ein unabhängiges Jugendzentrum eingerichtet wurde. Es dauere manchmal zwar lange bis solche großen Projekte umgesetzt würden, dennoch ermunterte Ullrich Sierau die Jugendlichen an der Umsetzung ihrer Wünsche und Träume festzuhalten.
Sierau hatte sehr viel Zeit mitgebracht und mischte sich nach der Eröffnung unter die Jugendlichen an den Gruppentischen. Dort wurden die Themen Schule & Ausbildung, Treffmöglichkeiten für Jugendliche, Sport- & Freizeitmöglichkeiten, Umwelt & Zukunft und Zusammenleben & Nachbarschaft behandelt. Und dass Sierau an den Tischen mitmachte, kam gut bei den Jugendlichen an. Der Oberbürger-meister war hautnah dabei und hatte offene Ohren für ihre Ideen und Interessen. Einige nutzten auch die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.
So gab es großes Interesse, im Jugendforum das Thema Rassismus und Rechtsextremismus aufzugreifen. Dies griffen die beiden Rapper Carlito & Rapocalypse aus der Jugendfreizeitstätte Marten auch in ihrem Eröffnungssong auf. Ansonsten brachten vor allem die Jugendlichen der Jugendfreizeit-stätte Lütgendortmund viele Wünsche mit, z. B. BVB-Spiele live zu schauen oder nach neuen Spielen und Fußballtoren. Viele Teilnehmer votierten für den Bau eines Kunstrasenplatzes beim SV Urania Lütgendortmund. Co-Moderator Martin Schmitz musste aber wie bei den letzten beiden Jugendforen deutlich machen, dass eine solch kostenintensive Investition für die Bezirksvertretung aktuell nicht zu stemmen sei. Aufgegriffen werden aber die Themen Jugendtreffs in Bövinghausen und Westrich und der Wunsch nach einer Jugendbude im Park der Generationen. Zudem wird das Thema Skateranlage im Park der Generationen immer noch in einer Arbeitsgruppe bearbeitet. Die AG trifft sich am 18.02.2011 um 16 Uhr an der Skateranlage.
Am 8. März trifft sich das Organisationsteam des Jugendforums in der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund, wertet die Ergebnisse aus und bespricht, wie und in welchen Arbeitsgruppen es weiter geht. „Die nachhaltige Bearbeitung der Anregungen und Fragen der Jugendlichen ist wesentliche Grundlage für unsere Arbeit im Jugendforum. Daher ist auch die Arbeit zwischen den Jugendforen wichtig. Dies kann sinnvollerweise in AGs stattfinden, in denen vor allem die Jugendlichen, die an den jeweiligen Themen Interesse haben, mitarbeiten können,“ beschreibt Andreas Rey, Fachreferent für Kinder- und Jugendförderung das weitere Vorgehen.
Wer Interesse habe, im Jugendforum mitzuarbeiten – egal ob Jung oder Alt – der sei eingeladen an dem Termin vorbeizukommen. Versprochen, mal wieder vorbeizukommen, hat auch der Oberbürgermeister. Er wird das Jugendforum Lütgendortmund interessiert weiter beobachten und die Erfahrungen der Lütgendortmunder nutzen, um in jedem Stadtbezirk ein Jugendforum aufzubauen.
weitere Fotos vom 3. Jugendforum Lütgendortmund hier
17. Februar 2011
14. Februar 2011
Drittes Jugendforum Lütgendortmund findet in Bövinghausen statt
In seine dritte Runde geht das Jugendforum Lütgendortmund am kommenden Mittwoch. Für die aktuelle Veranstaltung hat sich hoher Besuch angekündigt. Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau möchte sich das Beteiligungsprojekt vor Ort anschauen. Sein Ziel ist es, in jedem Stadtbezirk ein Jugendforum einzurichten.
„Unsere Veranstaltung wird deswegen aber nicht umfrisiert. Wir wollen dem Oberbürgermeister vielmehr zeigen, wie wir Teens und Jugendliche in Lütgendortmund beteiligen. Der Austausch steht im Mittelpunkt. Da passt der Besuch des OB prima in unser Konzept, Jugend mit Politik ‚auf Augenhöhe’ miteinander ins Gespräch zu bringen“ freut sich Jugendforums-Sprecher Martin Schmitz auf eine interessante Veranstaltung.
Dabei bekommen Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren aus dem Stadtbezirk Lütgendortmund wieder die Gelegenheit, ihre Wünsche und Fragen zu äußern und direkt mit den Bezirkspolitikern in den Dialog zu kommen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die lokalen Themen Schule und Ausbildung, Treffmöglichkeiten für Jugendliche, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Zusammenleben und Nachbarschaft und Umwelt und Zukunft.
„Wir wollen den Jugendlichen wieder eine abwechselungsreiche Veranstaltung bieten. Neben Beteili-gungsrunden gibt es Live-Musik, Snacks zu kleinen Preisen und auch gesellige Angebote am Rande. Wir haben die Anregungen, die wir von Teilnehmern der letzten Sitzung bekommen haben, in den Vorbereitungen berücksichtigt,“ beschreibt Kinder- und Jugendförderungs-Fachreferent Andreas Rey, der die Federführung bei den Planungen inne hat, die Schwerpunkte dieses Jugendforums.
„Ein herzliches Dankschön geht an unseren Gastgeber, die Evangelische Christusgemeinde, und an die Jugendforumsaktiven aus Vereinen und politischen Jugendverbänden.“ Weitere Unterstützer, die im Organisationsteam mitarbeiten möchten, werden laut Rey immer gerne gesehen.
Mittlerweile kann das Jugendforum Lütgendortmund auf einige Erfolge zurückblicken. Die Bezirksver-tretung Lütgendortmund ließ, angeregt vom 2. Jugendforum im letzten September, die Schulhofbe-leuchtung der Heinrich-Böll-Gesamtschule reparieren und stellt in ihrem aktuellen Haushalt 10.000 Euro für den Umbau der Skateranlage im Park der Generationen bereit.
Die AG Fun- und Trendsport des Jugendforums hat am Ende des Jahres die dort skatenden Jugendlichen befragt, wie man die Anlage am besten optimieren kann und wird dieses Projekt weiterverfolgen. „Wir wollen, dass bei den Umbauten der Anlage die Wünsche der jungen Skater berücksichtigt werden,“ so AG-Sprecher Martin Trunschel.
Ferner hat die AG in den Jugendfreizeitstätten Lütgendortmund und Marten Teens und Jugendliche nach ihren Meinungen zur aktuellen Situation befragt. „Für mehr Personal und Haushaltsmittel konnten wir natürlich nicht sorgen. Aber in Marten bauen die Jugendlichen demnächst selbst Fußballtore aus gespendetem Holz und in Lütgendortmund wird der eigene Bereich für die älteren Jugendlichen gestaltet“ listet Trunschel die kurzfristig umsetzbaren Ideen auf. „Der größte Erfolg ist aber, dass wir mit dem Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. einen Sponsor für mehrere gebrauchte PC gewinnen konnten. Dadurch konnten die ‚uralten’ langsamen Computer, die als Internetpoints in den Einrichtungen standen, verschrottet werden.“
Flyer: http://www.zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumWeb.pdf
„Unsere Veranstaltung wird deswegen aber nicht umfrisiert. Wir wollen dem Oberbürgermeister vielmehr zeigen, wie wir Teens und Jugendliche in Lütgendortmund beteiligen. Der Austausch steht im Mittelpunkt. Da passt der Besuch des OB prima in unser Konzept, Jugend mit Politik ‚auf Augenhöhe’ miteinander ins Gespräch zu bringen“ freut sich Jugendforums-Sprecher Martin Schmitz auf eine interessante Veranstaltung.
Dabei bekommen Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren aus dem Stadtbezirk Lütgendortmund wieder die Gelegenheit, ihre Wünsche und Fragen zu äußern und direkt mit den Bezirkspolitikern in den Dialog zu kommen. Im Mittelpunkt stehen vor allem die lokalen Themen Schule und Ausbildung, Treffmöglichkeiten für Jugendliche, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Zusammenleben und Nachbarschaft und Umwelt und Zukunft.
„Wir wollen den Jugendlichen wieder eine abwechselungsreiche Veranstaltung bieten. Neben Beteili-gungsrunden gibt es Live-Musik, Snacks zu kleinen Preisen und auch gesellige Angebote am Rande. Wir haben die Anregungen, die wir von Teilnehmern der letzten Sitzung bekommen haben, in den Vorbereitungen berücksichtigt,“ beschreibt Kinder- und Jugendförderungs-Fachreferent Andreas Rey, der die Federführung bei den Planungen inne hat, die Schwerpunkte dieses Jugendforums.
„Ein herzliches Dankschön geht an unseren Gastgeber, die Evangelische Christusgemeinde, und an die Jugendforumsaktiven aus Vereinen und politischen Jugendverbänden.“ Weitere Unterstützer, die im Organisationsteam mitarbeiten möchten, werden laut Rey immer gerne gesehen.
Mittlerweile kann das Jugendforum Lütgendortmund auf einige Erfolge zurückblicken. Die Bezirksver-tretung Lütgendortmund ließ, angeregt vom 2. Jugendforum im letzten September, die Schulhofbe-leuchtung der Heinrich-Böll-Gesamtschule reparieren und stellt in ihrem aktuellen Haushalt 10.000 Euro für den Umbau der Skateranlage im Park der Generationen bereit.
Die AG Fun- und Trendsport des Jugendforums hat am Ende des Jahres die dort skatenden Jugendlichen befragt, wie man die Anlage am besten optimieren kann und wird dieses Projekt weiterverfolgen. „Wir wollen, dass bei den Umbauten der Anlage die Wünsche der jungen Skater berücksichtigt werden,“ so AG-Sprecher Martin Trunschel.
Ferner hat die AG in den Jugendfreizeitstätten Lütgendortmund und Marten Teens und Jugendliche nach ihren Meinungen zur aktuellen Situation befragt. „Für mehr Personal und Haushaltsmittel konnten wir natürlich nicht sorgen. Aber in Marten bauen die Jugendlichen demnächst selbst Fußballtore aus gespendetem Holz und in Lütgendortmund wird der eigene Bereich für die älteren Jugendlichen gestaltet“ listet Trunschel die kurzfristig umsetzbaren Ideen auf. „Der größte Erfolg ist aber, dass wir mit dem Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. einen Sponsor für mehrere gebrauchte PC gewinnen konnten. Dadurch konnten die ‚uralten’ langsamen Computer, die als Internetpoints in den Einrichtungen standen, verschrottet werden.“
Flyer: http://www.zukunftrockt.de/material/FlyerJugendforumWeb.pdf
9. Februar 2011
Verein zur Unterstützung Osteuropas spendet zehn Computer
Im Dezember und Januar befragte die AG Fun- und Trendsport die Besucher der Jugendfreizeitstätten Marten und Lütgendortmund darüber, welche Angebote in den Einrichtungen geschaffen werden sollten und was ihnen nicht so gefällt. Im letzten Jugendforum im Semptember gab es nämlich Wünsche, diese zu erweitern. Zudem gab es große Ängste, dass beide Einrichtungen geschlossen werden. Die Jugendlichen vor Ort haben es deutlich zu spüren bekommen, dass der Dortmunder Haushalt angespannt ist und auch in ihren Jugendfreizeitstätten gespart wird.
Der am häufigsten genannte Wunsch bei beiden Treffen war der nach neuen PCs für die Internetpoints. Viele Internetanwendungen wären mit den Rechnern (noch mit Windows 98 ausgestattet) nicht möglich oder benötigten lange Ladezeiten. Da von Seiten der Stadt keine finanziellen Möglichkeiten möglich waren, kümmerte sich AG-Leiter Martin Trunschel um ein Sponsoring. Er konnte den Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. für eine Spende von zehn gebrauchten, aber hochwertigen PCs, zwei Monitoren und zwei Druckern gewinnen. Der VzUO e.V. sammelt gebrauchte PCs und Zubehör und rüstet diese wieder auf. Anschließend werden die Geräte vor allem nach Osteuropa an Bildungseinrichtungen gespendet.
Die Begeisterung bei den jungen Besuchern der Jugendfreizeitstätten war bereits bei der Anlieferung der Rechner groß. Am Liebsten hätte man sie sofort ausprobieren wollen. Diese mussten doch zunächst noch mit einem Betriebssystem ausgestattet und angeschlossen werden. Hierfür veranstaltete Martin Trunschel in beiden Jugendfreizeitstätten Workshops, in denen Jugendliche dies erlernen konnten.
Aber nicht nur der Wunsch nach neuen PCs konnte umgesetzt werden. In der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund wird für die älteren Jugendlichen ein separater Bereich eingerichtet, damit sie nicht so sehr von den Jüngeren gestört werden und in der Jugendfreizeitstätte werden mit den Jugendlichen neue Fußballtore für den Hof gebaut und regelmäßig DVD-Abende organisiert.
Der am häufigsten genannte Wunsch bei beiden Treffen war der nach neuen PCs für die Internetpoints. Viele Internetanwendungen wären mit den Rechnern (noch mit Windows 98 ausgestattet) nicht möglich oder benötigten lange Ladezeiten. Da von Seiten der Stadt keine finanziellen Möglichkeiten möglich waren, kümmerte sich AG-Leiter Martin Trunschel um ein Sponsoring. Er konnte den Verein zur Unterstützung Osteuropas e.V. für eine Spende von zehn gebrauchten, aber hochwertigen PCs, zwei Monitoren und zwei Druckern gewinnen. Der VzUO e.V. sammelt gebrauchte PCs und Zubehör und rüstet diese wieder auf. Anschließend werden die Geräte vor allem nach Osteuropa an Bildungseinrichtungen gespendet.
Die Begeisterung bei den jungen Besuchern der Jugendfreizeitstätten war bereits bei der Anlieferung der Rechner groß. Am Liebsten hätte man sie sofort ausprobieren wollen. Diese mussten doch zunächst noch mit einem Betriebssystem ausgestattet und angeschlossen werden. Hierfür veranstaltete Martin Trunschel in beiden Jugendfreizeitstätten Workshops, in denen Jugendliche dies erlernen konnten.
Aber nicht nur der Wunsch nach neuen PCs konnte umgesetzt werden. In der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund wird für die älteren Jugendlichen ein separater Bereich eingerichtet, damit sie nicht so sehr von den Jüngeren gestört werden und in der Jugendfreizeitstätte werden mit den Jugendlichen neue Fußballtore für den Hof gebaut und regelmäßig DVD-Abende organisiert.
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