27. Oktober 2011

Mehr Raum für Jugendliche - Jugendforum setzt sich erfolgreich für Jugendbude in Lütgendortmund ein

Einen weiteren Erfolg konnte das Jugendforum Lütgendortmund verbuchen. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund zeigte in ihrer letzten Sitzung einstimmig ihren Willen, im Park der Generation eine Jugendbude zu errichten. Damit erfüllten die Politiker einen zentralen Wunsch der Teilnehmer der letzten beiden Jugendforen.
Bei einer Jugendbude handelt es sich um einen Unterstand mit Sitzmöglichkeiten. Jugendliche sollen sich an diesem Ort treffen können. Es handelt sich dabei nicht um ein betreutes Angebot, sondern ist ein Treffpunkt im öffentlichen Raum.
„Wir haben uns gefreut, dass alle Fraktionen den Antrag mittragen,“ äußerte sich Jugendforumssprecher Martin Schmitz. Dies sei wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung gewesen. „Wir wollen durch eine gezielte Planung und Ortswahl dafür sorgen, dass die Jugendbude sowohl zu einem attraktiven Ort für Jugendliche wird, aber auch durch die Anwohner akzeptiert wird.“ Dies sei viel einfacher, wenn man alle mit an Bord habe.
Der Park der Generationen biete als Standort einige Vorteile. So sei der Park tagsüber sehr belebt, werde regelmäßig durch die EDG gereinigt und wegen fehlender Beleuchtung im Park würde die Jugendbude im Dunkeln nicht genutzt werden. „Dies sollte helfen, dass die Situation nicht ausufert und die Jugendbude vor allem nicht durch eine Klientel vereinnahmt wird, die wir dort nicht sehen wollen,“ nennt Schmitz die Vorzüge des Parks.
Um einen geeigneten Standort zu finden, der sowohl den Vorstellungen der Jugendlichen entspricht, soll nach dem Wunsch der Bezirksvertretung die Verwaltung bei der Planung interessierte Jugendliche und das Jugendforum mit einbeziehen. „So haben die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Jugendbude mitzugestalten und werden sich mit dieser stärker identifizieren und nutzen.“

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