„Die Jugendfreizeitstätten müssen erhalten bleiben!“ Das war einer der am häufigsten genannten Forderungen der Jugendlichen, die bei den ersten drei Jugendforen in Lütgendortmund genannt wurden. Nun haben die Jugendlichen einen Aktionstag organisiert, an dem am Dienstag auf dem Heinrich-Sondermann-Platz gezeigt werden soll, dass die Jugendfreizeiteinrichtungen im Stadtbezirk ein attraktives Angebot besitzen, das erhalten werden muss und dass die Jugendlichen an ihrem Treff hängen.
Mit dabei sind nicht nur die städtischen Jugendfreizeiteinrichtungen, sondern auch die Jugendtreffs der evangelischen Christus- und Eliasgemeinden. Sie stellen ihre Angebote vor. Organisiert wurde die Aktion vom Arbeitskreis Jugendtreffs des Jugendforums Lütgendortmund. Jugendliche aus allen Jugendtreffs nehmen an diesem Arbeitskreis teil, um zu erarbeiten, wie man selbständig das Angebot in den Einrichtungen verbessern kann. Hauptanliegen ist es aber auch, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Jugendtreffs im Stadtbezirk wichtig sind und die Jugendlichen Angst haben, dass sie dem Sparzwang der Stadt zum Opfer fallen.
Um 15 Uhr beginnt der Aktionstag mit einer kurzen Eröffnung. In der Jugendfreizeitstätte Lütgendortmund gibt es Getränke und Waffeln. Ansonsten stehen die vielen Mitmachaktionen im Vordergrund. Bei Billard- und Kickerturnier haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Kinokarten zu gewinnen. Die kreativen Fähigkeiten der Jugendlichen sind dann beim Straßenkreide-Graffiti-Malen gefragt. Wer sich körperlich betätigen will, springt auf die Hüpfburg oder klettert auf den Kistenturm.
„Uns war es wichtig, dass die Jugendlichen selbst planen und organisieren,“ betont AK-Sprecher Martin Trunschel vom Jugendforum. Dies fördere, dass die Jugendlichen sich für ihre Interessen einsetzen. Die Jugendlichen sprühten vor Ideen, was man an diesem Tag anbieten könne. „Wenn das Wetter jetzt noch mitspielt, werden wir einen tollen Aktionstag haben. Aber selbst bei schlechtem Wetter werden wir nicht nach Hause gehen. Dann werden wir halt in die Räume der Jugendfreizeitstätte umziehen. Aber soweit wird es wohl nicht kommen,“ Trunschel abschließend.