Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp eröffnete die Sitzung, die Martin Schmitz und Andreas Rey moderierten. Er machte deutlich, wie wichtig die Meinung von Jugendlichen ist, um Projekte und Maßnahmen für diese Zielgruppe umzusetzen und begrüßte die Gründung des Jugendforums.
Bevor es in die kreative Phase ging, boten die Tänzerinnen und Tänzer der Stylematics aus Lütgendortmund eine Hip-Hop-Einlage. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit an Tischen zu unterschiedlichen Themen, wie Umwelt, Bildung, Freizeit und anderes Ideen zu sammeln und notieren.
In der Pause sortierten die Versammlungsleiter die Ideen, während es draußen am Grill warme Würstchen und Sucuk gab und die Stylematics einen weiteren Auftritt boten. Schließlich stimmte jeder darüber ab, mit welchen Ideen das Jugendforum in Zukunft beschäftigen soll. Neben Forderungen für eine bessere und kostenfreie Bildung in Schule, Uni und Ausbildung gab es vor allem den Wunsch nach mehr Kunstrasenplätzen für die Lütgendortmunder Sportvereine. Hier machten die Politiker aber direkt klar, dass dies aufgrund der schlechten finanziellen Lage mittelfristig nicht möglich sein wird. Groß war auch der Wunsch nach einem Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in Westrich, womit sich in Zukunft eine Arbeitsgruppe des Jugendforums beschäftigen wird, und die Bitte die vorhandenen Jugendfreizeitstätte nicht zu schließen, womit Jugendliche und Politiker einer Meinung waren.
Auch wenn der Dialog zwischen Politik und Jugendlichen noch nicht ganz so stark war, lässt das erste Jugendforum sich als Erfolg werten und lässt die Organisatoren positiv auf das nächste Forum am 1. September 2010 blicken.


